DZS-KEYMILE in der Presse

Erschienen in der Zeitschrift DW / Die Wohnungswirtschaft, Ausgabe 06/2020

Die Bereitstellung von schnellem Internet und hohen Bandbreiten ist bei Mehrfamilienhäusern oft eine große Herausforderung. Lässt sich ein Glasfaseranschluss bis in die einzelnen Wohnungen nicht realisieren, bietet Fiber-to-the-Building (FTTB) eine gute Alternative. Jürgen Aschmies, Produktmanager bei DZS-KEYMILE, beleuchtet in diesem Fachbeitrag die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten für Wohnungsunternehmen, wie Mietern schnelles Internet zur Verfügung gestellt werden kann.

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KEYMILE kündigt 40 GbE-Uplink-Zentralbaugruppe für MileGate an

KEYMILE kündigt 40 GbE-Uplink-Zentralbaugruppe für MileGate an

11. März 2014

Die neue Zentralbaugruppe für die Subracks MileGate 2310 und 2510 von KEYMILE bietet zwei 40-Gigabit- und drei 10-Gigabit-Ethernet-Uplinks für einen ultraschnellen Breitbandzugang. Gleichzeitig wird mit der neuen Zentralbaugruppe nun die 10GbE-Anbindung der Karten mit jeder Zentralbaugruppe ermöglicht.

Die Zentralbaugruppe arbeitet als zentraler Ethernet-Switch und steuert die einzelnen Baugruppen der Subracks MileGate 2310 und 2510 von KEYMILE über die Backplane und sorgt für den Uplink der Ethernet-Daten. Kommen QSFP+ (Quad Small Form-factor Pluggable)-Module zum Einsatz, steht eine Bandbreite von zwei Mal 40-Gigabit-Ethernet zur Verfügung. Beim Einsatz von SFP+-Modulen sind es bis zu drei Mal 10-Gigabit-Ethernet. Die neue Zentralbaugruppe aktiviert den 10-GbE-Stern in den MileGate 2510- bzw 2310-Subracks. Von der 10 GbE-Anbindung profitieren alle bereits von Kunden eingesetzten Baugruppen, die dafür vorbereitet sind – beispielsweise die Ethernet-Baugruppen. Darüber hinaus lassen sich jeweils zwei Zentralbaugruppen als redundante Absicherung der Datenübertragung einsetzen. Netzbetreiber können die drei 10-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen auch zur Kaskadierung oder Ringbildung mit weiteren MileGate-Knoten nutzen.
Zu den typischen Einsatzgebieten der neuen Zentralbaugruppe gehören Infrastrukturen, mit denen sich sehr hohe Bandbreiten bereitstellen lassen, wie in FTTC-Architekturen mit VDSL2 inklusive Vectoring oder FTTH Ethernet-P2P-Zugangspunkte. Alternativ dazu ist mit der GPON-OLT-Karte für MileGate auch der Aufbau passiver optischer FTTH-Netze möglich. Netzbetreiber bleiben mit der neuen Zentralbaugruppe zukunftsfähig und sind in der Lage, ihr Netz schon heute auf einen weiter steigenden Bandbreitenbedarf vorzubereiten, etwa für 3D-, 4k- oder 8k-TV. Je nach Bandbreitenbedarf können Netzbetreiber anfangs die Zentralbaugruppe zusammen mit SFP+-Modulen für den 10-Gigabit-Ethernet-Uplink und später mit QSFP+-Modulen für den 40-Gigabit-Ethernet verwenden.
Die Timing- und Synchronisierungs-Funktionalität der Zentralbaugruppe bietet einen 2-MHz-Referenztakt-Eingang und unterstützt synchrones Ethernet sowie IEEE-1588v2 (PTP, Precision Timing Protocol). Diese Optionen erlauben ein synchrones Timing und eine hohe Frequenzgenauigkeit im Sub-Mikrosekundenbereich wie sie beispielsweise für Mobile-Backhaul-Anwendungen benötigt werden.
Die neue Zentralbaugruppe für MileGate 2310 und 2510 wird Mitte des Jahres allgemein verfügbar sein.

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