KEYMILE und Canonical stellen branchenweit ersten Open-Source-Multi-Service-Zugangsknoten vor

11. Februar 2016

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigen KEYMILE und der Linux-Distributor Canonical erstmals ihren gemeinsam entwickelten Open-Source-basierenden Multi-Service-Zugangsknoten, der Open-Access-Hardware von KEYMILE und Canonical Ubuntu kombiniert. Mit dieser branchenweit ersten Lösung können Netzbetreiber ihre Investitions- und Betriebskosten drastisch reduzieren.

KEYMILE und Canonical haben gemeinsam einen Open-Source-basierenden Multi-Service-Zugangsknoten entwickelt und zeigen ihn erstmals live auf dem Mobile World Congress vom 22. bis 25. Februar in Barcelona am Stand 3J30 von Canonical in Halle 3. Damit präsentiert KEYMILE seine Vision des Open Resource Cloud Access (OrcaX), erstmals umgesetzt in einem Rack mit einer Höheneinheit, auf dem Canonical Snappy Ubuntu Core läuft. Canonical ist einer der führenden Anbieter von Cloud- und IoT-Softwaretechnologien und das Unternehmen hinter dem Cloud- und IoT-Betriebssystem Ubuntu. Die Live-Demonstration verdeutlicht die enormen Skalen- und Kostenvorteile, die sich mit einer solchen Lösung beim VDSL- und FTTH-Access erzielen lassen.

Die gemeinsame Lösung von KEYMILE und Canonical beseitigt die letzten Hindernisse auf dem Weg zu einer vollständig offenen, virtualisierten, Software-defined und Cloud-basierten Netzinfrastruktur. Das exponentielle Wachstum der Kommunikationsnetze stellt für Betreiber eine große Herausforderung im Access-Bereich dar. Diese zeigen sich in Form einer explosiven Zunahme der benötigten Bandbreite und den Anforderungen im Bereich Latenz- und Verzögerungszeiten, um eine optimale User Experience und Interaktivität sicherstellen zu können. Darüber hinaus wird das Wachstum bei den Over-the-Top (OTT)-Services und der rasante Anstieg der an das Internet der Dinge angeschlossenen Geräte diesen Trend weiter beschleunigen.

Die OrcaX-Architektur von KEYMILE enthält umfangreiche Funktionalitäten für die Orchestrierung und ein nahtloses Internetworking zwischen den Endgeräten der Kunden, Multi-Service Access Network, Switches, Servern und Storagesystemen. Ein weiterer Bestandteil der OrcaX-Architektur ist eine App-Store-Infrastruktur, über die Kunden Services anfordern können. Über diese Art der automatischen Provisionierung können die Dienste in erheblich schnellerer Zeit sowie Server-Applikationen, Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen bereitgestellt werden.

Bei der Umsetzung der OrcaX-Strategie spielt die Partnerschaft von KEYMILE mit Canonical eine wichtige Rolle, da Ubuntu eines der führenden skalierbaren Cloud- und Next-Generation-Betriebssysteme ist. Die hohe Verbreitung von Ubuntu in Cloud-Netzwerken beruht auf dessen hoher Performance, Stabilität und den regelmäßigen kostenlosen Updates. Die Bekanntheit von Canonical in der Cloud-Welt bietet eine wichtige Unterstützung bei der Umsetzung der Open-Access-Hardware- und OrcaX-Strategie von KEYMILE.

„Die Kooperation mit KEYMILE ist ein Meilenstein. Mit Multi-Service Access Nodes auf Open-Source-Basis können Netzbetreiber ihre Kosten drastisch reduzieren“, sagt Maarten Ectors, Vice President IoT, Next-Generation Networking and Proximity Cloud bei Canonical. „Die App-Fähigkeit wird Innovationen fördern, die Verwaltung vereinfachen und neue Umsatzpotenziale eröffnen.“

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Canonical. Damit sind wir in der Lage, unsere Vision des Netzzugangs mit Cloud-Geschwindigkeit, das heißt eine Provisionierung in Sekundenschnelle anstatt in Wochen oder Monaten, sehr viel schneller umzusetzen“, berichtet Axel Föry, CEO von KEYMILE. „Die Canonical-KEYMILE-Kooperation wird bei Netzbetreibern zu deutlichen Einsparungen bei den Investitions- und Betriebskosten führen. Sie werden mit der Lösung in der Lage sein, App-fähige User-Services in Rekordzeit bereitzustellen und können auf Basis der Open-Source-Innovation neue Umsatzmöglichkeiten erschließen.“

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