OrcaX Architektur bringt den Netzzugang auf Cloud-Geschwindigkeit

Das Cloud Computing hat eindrucksvoll gezeigt, wie Netze aggressiv und schnell wachsen können. KEYMILE‘s OrcaX führt das Cloud-Computing-Paradigma in die Breitband-Zugangsnetzte über, und schließt damit bezüglich der Dynamik die Lücke zwischen Cloud Computing und Netzzugangslösungen.

Breitband-Zugangsnetze sind konstant unter Druck bezüglich der Verbesserung von Bandbreite, Latenz und Delay-Variationen, um eine besser Benutzererfahrung und –interaktion zu erreichen. Das vorhersehbare Wachstum von Connected Devices während der Realisierung des Internet-of-Things wird diesen Trend noch weiter beschleunigen. Ein zusätzlicher Schub wird vom drastischen Wachstum der Over-The-Top-Dienste kommen.

KEYMILE‘s OrcaX-Architektur erlaubt die Orchestrierung und das nahtlose Zusammenspiel zwischen den Kundenendgeräten (CPEs), den Multi-Service-Zugangsknoten (MSANs), den Aggregation Switches, den Applikationsservern und den Storage Servern.

Die OrcaX-Architektur wird durch offene Breitband-Zugangsknoten für VDSL2- und FTTH-Rollouts realisiert. Da Hardware und Software der Zugangsknoten logisch getrennt sind, kann die Software in einem allgemein verfügbaren, herstellerunabhängigen Rahmen von linux.org und Ubuntu laufen. Geschäftsanwendungen können von überall her eingebracht werden. Dies ermöglicht eine unvorhersehbare Flexibilität, neue und auch sehr komplexe Dienste einzubringen.

Stellen Sie sich einen Business App-Store vor, der die Provisionierung eines Ende-zu-Ende-Dienstes direkt durch das initiale Kunden-Login ermöglicht. Auch die Einrichtung einer Cloud Server-Applikationssoftware oder einer Datenspeicherung in der Cloud kann auf die Schnelle vorgenommen werden. Alles mit Hilfe eines Paradigmas, automatisch ohne Intervention.

Dieser Ansatz erlaubt es auch, die Applikationen sehr nahe an den Endkunden zu bringen, mit offensichtlichen Vorteilen bezüglich äußerst schneller Reaktionsfähigkeit und drastisch verbesserten Netzwerkparametern wie zum Beispiel reduziertem Delay und Jitter. Der Netzwerkprovider kann eine unübertroffene Dynamik für Ende-zu-Ende-Anwendungen anbieten. Er kann den Storage auf das ganze Zugangsnetzwerk verteilen, als Service für Over-The-Top-Player, und damit neue Zahlungsströme eröffnen.

Das Monitoring und Debugging auf breiter Basis, in Multivendor-Umgebungen und unter multi-disziplinären Bedingungen wird stark vereinfacht. Eine vereinfachte Netzwerküberwachung, beschleunigte Rollout-Szenarien und voll-automatisiertes Netzwerkeinrichtung ergeben sich ganz natürlich aus dieser Architektur.